vnsanalyse

zur Aufdeckung stressbedingter Störungen des vegetativen Nervensystems.

Bei der vnsanalyse handelt es sich um ein computergestütztes diagnostisches Verfahren, bei dem die individuelle Balance des vegetativen Nervensystems untersucht wird.

Im gesunden Zustand befinden sich die Aktivitäten des Spannungsnerven (Sympathikus) und des Entspannungsnerven (Parasympathikus) in einem Gleichgewicht. Diese beiden Nerven regulieren unsere Organsysteme. Sie sind also zuständig für alle unwillkürlich ablaufenden Stoffwechselvorgänge, wie z.B. die Herz- / Kreislauftätigkeit, die hormonellen Regulationssysteme oder die Verdauungsorgane.

Wenn dieses Gleichgewicht z.B. durch ein dauerhaft erhöhtes Stressniveau gestört ist, drohen dem Körper Gefahren in Form von organischen Beeinträchtigungen; der Sympathikus zeigt dann auch in Ruhephasen eine Überaktivität, und der Parasymathikus kann als Gegenspieler die erforderlichen Regenerationsmechanismen nicht mehr ausreichend aufbauen. Diese fehlende Balance kann über die Zeit eine ernsthafte Bedrohung für unser Immunsystem hervorrufen.
Mit der Diagnostik der vnsanalyse kann diese Anpassungsstörung erkannt werden, bevor sich erste Krankheitszeichen bemerkbar machen.

Mittels eines Brustgurts wird mit einer EKG Elektrode die Anpassungsfähigkeit der Herzfrequenz an die wechselnden Einflüsse auf das vegetative Nervensystem über die Dauer von 7 Minuten gemessen und auf einem Monitor bildhaft dargestellt und ausgewertet.

Im Falle eingeleiteter therapeutischer Maßnahmen kann nun in einer Wiederholungsmessung deren Wirkung und Erfolg überprüft werden.

Die vnsanalyse ist seit Jahren wissenschaftlich anerkannt und wird vielfach medizinisch eingesetzt. Die Kosten werden in der Regel von den privaten Krankenkassen übernommen.