Matrix Rhythmustherapie

Die Matrix-Rhythmus-Therapie wurde von Dr. Ulrich Randoll in den 90er Jahren an der Universitätsklinik Erlangen entwickelt. Behandelt wird mit einem Gerät, dem sog. Matrixmobil. Die Theorie geht davon aus, dass es durch pathologische Beeinträchtigungen im Gewebebereich zu einer Stagnation der Stoffwechselvorgänge im Extrazellularraum kommt, also dem Raum, der die Zellen umgibt und Nervenbahnen, Lymph- und Blutgefäße enthält, die für die Versorgung und Funktion der Zellen von großer Bedeutung sind. 

Bestehen z.B. chronische Verspannungen in Muskelregionen, sind insbesondere die Fasziensysteme betroffen, die die Muskelzellen als bindegewebige Hüllen umgeben. Verklebungen dieser Extrazellularsysteme schränken die Funktionen der Muskelzellen weiter ein und verstärken die Verspannungen.

Mit Hilfe des Matrixmobils wird die Wiederherstellung der extrazellulären Zirkulation angestrebt.